»Was subjektiv geklagt wird, lässt sich inzwischen auch objektiv nachvollziehen«, (Zitat Schmerzspezialist Häuser). Zeugnis dafür sind neueste Erkenntnisse aus der Hirnforschung, die mithilfe bildgebender Verfahren gewonnen werden konnten. So ist bei Patienten mit chronischen Schmerzen beispielsweise deutlich weniger graue Substanz vorhanden als in Gehirnen gesunder Menschen. Und noch mehr ist sichtbar gemacht worden.
Heute stehen eine Reihe neuer Messtechniken zur Verfügung, mit denen neuronale Impulsmuster mentaler Aktivität am gesunden und am betroffenen Patienten ortsspezifisch gemessen werden können. Zu diesen "funktionellen Gehirn-Landkarten" steuert die Positronenemissionstomographie (PET), die funktionelle Magnet-Resonanztomographie (fMRI), die funktionelle Kernspintomograhie (fMRT) oder die Single-Photon- Emissionscomputertomographie (SPECT) bei.