Entwurf eines Gesetzes zur Ausführung des Gewalthilfegesetzes und zur Änderung des Landeskinderschutzgesetzes
Den Wortlaut unserer Stellungnahme können Sie hier einsehen >>>
Der CIV NRW sieht im Gesetzentwurf gemäß Vorlage 18/5098 einen erheblichen Nachbesserungsbedarf hinsichtlich der tatsächlichen Barrierefreiheit des Hilfesystems. Zwar erkennt der Entwurf unter Ziffer J ausdrücklich an, dass die Bedarfe von Frauen mit Behinderungen und von mitbetroffenen Kindern mit Behinderungen zu berücksichtigen sind; diese Feststellung bleibt jedoch folgenarm, solange Kommunikationsbarrierefreiheit, technische Ausstattung, qualifiziertes Personal, barrierefreie Dokumentation, barrierefreie Vermittlungswege und eine belastbare Finanzierung nicht ausdrücklich und verbindlich im Gesetz selbst verankert werden.
Stellungnahme des CIV NRW (Gewalthilfegesetz)
HNO2026 Kopf-Hals-Chirurgie: Technik, Qualität und Evidenz
Die Kopf-Hals-Chirurgie, zentraler Bestandteil des Fachs der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, zählt zu den vielseitigsten und technisch anspruchsvollsten Teilgebieten der Medizin. Auf der Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie (DGHNO-KHC) vom 13.-16. Mai in Ulm wird die Bedeutung von Qualitätssicherung und kontinuierlicher Forschung besonders hervorgehoben.
Die Eingriffe reichen von hochpräziser Mikrochirurgie am Steigbügel (kleinster Knochen des Körpers) bis zu funktionserhaltenden Tumoroperationen mit komplexen Rekonstruktionen - und stellt höchste Anforderungen an Sicherheit und Expertise. "Unser Ziel ist eine sichere Behandlung, die die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten erhält oder verbessert", betont Tagungspräsident Prof. Thomas Hoffmann.
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Ein Dankeschön von Stefanie
Unsere CI- Kopf Preisträgerin, Stefanie Katzmann hat uns eine Nachricht zukommen lassen. Stefanie hat den Publikumspreis beim CI-Kopf Fotowettbewerb gewonnen. Sie konnte an der Preisverleihung in Münster nicht teilnehmen. Der CIV NRW hat ihr die Urkunde und die Preise zugeschickt.
Der CIV NRW und das Orgateam freut sich riesig über die Rückmeldung.
Stefanie schreibt:
Ich freue mich echt riesig, den CI-Kopf-Wettbewerb gewonnen zu haben! 😊 ich habe gar nicht damit gerechnet 😍
Danke an alle, die für mich abgestimmt und mich damit unterstützt haben – ohne euch hätte das nicht geklappt. Bedeutet mir wirklich viel! 🙌
Und natürlich auch ein großes Dankeschön an die Organisatoren für den tollen Wettbewerb!
Eure Stäff 🥰
Wie gut verstehen wir Gespräche im echten Leben und nicht nur im Testlabor
Im Forschungsprojekt „alltagsnahe Hörgeräte-Evaluation mittels virtueller Akustik“ (AHEVA) an der Technische Hochschule Lübeck gehen Prof. Dr. Tim Jürgens und sein Team genau dieser Frage nach. Ziel ist es, Hörgeräte künftig unter Bedingungen zu testen, die dem Alltag deutlich näherkommen als klassische Verfahren.
Bisherige Untersuchungsverfahren im Labor gelten als wenig alltagsnah, und alternative Feldtests mit Hörgeräten mittels Fragebögen im Alltag sind schlecht reproduzierbar. Die Sprachtests in der Audiologie arbeiten häufig mit isolierten Wörtern oder künstlich konstruierten Sätzen. Doch wie realistisch sind solche Tests, wenn es darum geht, Gespräche in einer belebten Umgebung zu verstehen?
Bild: Im Rahmen von AHEVA wurde ein neuartiger Sprachtest entwickelt, der auf alltagsnahen Dialogen basiert. Quelle: TH Lübeck, Copyright: TH Lübeck
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Wenn die Drossel mitsingt und der Käse antwortet
CIV Seminar Mentale Stärke
(26.04.2026) Mentale Stärke, Technik-Turbulenzen und viel Humor beim CIV-NRW-Seminar in Attendorn
Ein Seminar über mentale Stärke kann vieles sein: tiefgründig, bewegend, erkenntnisreich. Dieses hier war zusätzlich eines: herrlich lebendig, stellenweise urkomisch – und erschreckend nah am echten (Hör-)Alltag. Wer glaubt, ein Seminar zur „mentalen Stärke“ sei eine stille, ernste Angelegenheit, der hätte an diesem Wochenende dringend vorbeischauen sollen. Denn was hier passierte, war alles – nur nicht langweil.
Bild: Die Teilnehmer, Foto: Katja Bennemann
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Stellungnahme des Paritätischen Gesamtverbandes
Stellungnahme des Paritätischen Gesamtverbandes zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungs-gesetz – GKV-BStabG)
20. April 2026
Der Paritätische Gesamtverband hat zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit für ein Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-BStabG) vom 16. April 2026 Stellung genommen.
Der Referentenentwurf zum GKV-BStabG stellt das umfangreichste Stabilisierungspaket für die gesetzliche Krankenversicherung seit Jahrzehnten dar. Er greift einen wesentlichen Teil der 66 Empfehlungen der FinanzKommission Gesundheit (FKG) vom 30. März 2026 auf und zielt auf eine Entlastung der GKV in Höhe von rund 20 Milliarden Euro im Jahr 2027 ab, aufwachsend auf bis zu 42 Milliarden Euro im Jahr 2030.
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Stellungnahme der Verbände zu WTG und zur WTG-DVO
Stellungnahme der Verbände zum Entwurf eines Gesetzes zur Verwaltungsvereinfachung im Bereich des Heimrechts (WTG) und zur WTG-DVO (Stand April 2026)
Unsere Stellungnahme hier auch als PDF File >>>
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Cochlea Implantat Verband NRW e.V. (CIV NRW) und der Deutsche Schwerhörigenbund Landesverband NRW e.V. (DSB LV NRW) begrüßen grundsätzlich die Bemühungen um Verwaltungsvereinfachung und Bürokratieabbau im Heimrecht des Landes Nordrhein-Westfalen. Zugleich weist diese Stellungnahme auf erhebliche Defizite hin, die Menschen mit Hörbehinderung und insbesondere Cochlea-Implantat-Tragende betreffen. Gerade diese vulnerable Gruppe mit spezifischen Bedarfen wird in der Neufassung des Wohn- und Teilhabegesetzes (WTG) sowie der zugehörigen Durchführungsverordnung (WTG-DVO) nicht ausreichend berücksichtigt. Detaillierte Angaben zu den Bedarfen vorwiegend lautsprachlich kommunizierender Menschen mit Hörbehinderung und ihrer Verbände in NRW finden sich in Anhang II.
Fehlende Berücksichtigung hörbehinderungsspezifischer Anforderungen
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Mit Babyelefant Milo auf Entdeckungsreise:
Neue MED-EL-Broschüre informiert Kinder und ihre Familien über Hörlösungen bei Mikrotie und Atresie
- Medizinisches Wissen kindgerecht und spannend vermittelt.
- BONEBRIDGE als Therapieoption bei Schallleitungsschwerhörigkeit im Fokus.
- Wie der kleine Elefant Milo zu seinem Knochenleitungsimplantat kam.
MED-EL erweitert sein Informationsangebot für Familien mit hörbeeinträchtigten Kindern und präsentiert die neue Broschüre: „Milo, der kleine Pirat mit der BONEBRIDGE“. Das bunte Bilderbuch kombiniert medizinische Inhalte mit einer klar strukturierten Geschichte und richtet sich gezielt an Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter, ihre Eltern und Geschwister. „Milo, der kleine Pirat“ ist Teil einer Broschürenreihe von MED-EL: Auf „Mellie und ihre Cochlea-Implantate“ sowie „Melli im Kindergarten“ folgt nun eine weitere Geschichte, die Kinder und ihre Familien altersgerecht an das Thema Hören heranführt. Bild: MED-EL Germany
Schwerwiegende Folgen einseitiger Gehörlosigkeit
Notfallreform - DGHNO-KHC sieht Erfordernis für gute Kommunikation und Abstimmung
Die geplante Reform der Notfallversorgung in Deutschland wird nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO-KHC) spürbare Auswirkungen auch auf die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit akuten Erkrankungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich haben. Im Vorfeld ihrer Jahresversammlung vom 13.-16. Mai in Ulm warnt die Fachgesellschaft vor möglichen Versorgungslücken und sieht einen Abstimmungs- sowie Schulungsbedarf bei den zu erwartenden zentralisierten Strukturen.
Die Reform sieht flächendeckend Integrierte Notfallzentren (INZ) an ausgewählten Krankenhäusern vor, bestehend aus Notaufnahme, KV-Notdienstpraxis und einer zentralen Ersteinschätzungsstelle. Diese sollen über digitale Vernetzung und koordinierte Triageprozesse für eine effizientere Patientensteuerung sorgen.
Bild: Logo (c) DGHNO-KHC
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Image-Broschüre des CIV NRW

Unsere Image-Broschüre zum Herunterladen >>>
In Zusammenarbeit mit der Firma Five-T Communication GmbH entstand unsere Image-Broschüre.
Die Broschür gibt es als Printversion, als PDF-File und als interaktive Version. Hier Interaktiv >>>
Die Broschüre vermittelt einen Eindruck über unsere vielfältigen Aktivitäten.










