37 Grad - ZDF Reportage
Die Reportage stellt grundlegende Fragen: Wie entsteht Nähe, wenn Sehen und Hören keine Selbstverständlichkeit sind? Parallel zu den persönlichen Geschichten verfolgt die Reportage die Frage, ob es gelingt, den Spielfilm erfolgreich zu realisieren. Mehr als Zuschauer David lebt mit einer fortschreitenden Augenerkrankung und hat nur noch ein sehr geringes Sehvermögen. Früher konnte er Fahrrad fahren und normal lesen, heute ist vieles nicht mehr möglich. Trotzdem liebt er Filme und Kino – aufgrund der Geschichten, der Atmosphäre und der Klangwelten. Ohne Schauspielerfahrung bewirbt er sich auf einen Casting-Aufruf. Für ihn ist das Projekt die Chance, zu zeigen, dass Menschen mit Sehbehinderung nicht nur Zuschauer, sondern selbst Teil der Filmwelt sein können.
Bild: ZDF
Im Licht der Stille - wenn blind taub bleibt
Notfallreform - DGHNO-KHC sieht Erfordernis für gute Kommunikation und Abstimmung
Die geplante Reform der Notfallversorgung in Deutschland wird nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO-KHC) spürbare Auswirkungen auch auf die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit akuten Erkrankungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich haben. Im Vorfeld ihrer Jahresversammlung vom 13.-16. Mai in Ulm warnt die Fachgesellschaft vor möglichen Versorgungslücken und sieht einen Abstimmungs- sowie Schulungsbedarf bei den zu erwartenden zentralisierten Strukturen.
Die Reform sieht flächendeckend Integrierte Notfallzentren (INZ) an ausgewählten Krankenhäusern vor, bestehend aus Notaufnahme, KV-Notdienstpraxis und einer zentralen Ersteinschätzungsstelle. Diese sollen über digitale Vernetzung und koordinierte Triageprozesse für eine effizientere Patientensteuerung sorgen.
Bild: Logo (c) DGHNO-KHC
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Stellungnahme des CIV NRW
Zukunft der Phoniatrie und Pädaudiologie am Universitätsklinikum Münster – Wie stellt die Landesregierung die Versorgung in NRW sicher?
Der Cochlea Implant Verband NRW e.V. (CIV NRW) spricht sich mit Nachdruck für den Erhalt des Lehrstuhls für Phoniatrie und Pädaudiologie sowie der eigenständigen Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie am Universitätsklinikum Münster aus. Als Vertretung von Menschen mit Cochlea-Implantaten und ihren Angehörigen in Nordrhein-Westfalen sehen wir mit großer Sorge die geplante Eingliederung dieses Fachgebiets in die HNO-Klinik. Eine solche Strukturentscheidung würde aus unserer Sicht nicht nur die fachliche Eigenständigkeit eines hochspezialisierten medizinischen Bereichs gefährden, sondern auch direkte und erhebliche Folgen für die Versorgung von CI-Trägerinnen und CI-Trägern in NRW haben. Bild: Die Türme des Zentralklinikums, Autor STBR GFDL & CC-BY-SA 2.5
Für Menschen mit Cochlea-Implantat ist die Arbeit der Klinik in Münster von herausragen:der Bedeutung. Die Versorgung endet nicht mit der Implantation, sondern erfordert eine hochspezialisierte Diagnostik, eine intensive Rehabilitation, technische Anpassungen und eine lebenslange Nachsorge. Genau diese kontinuierliche, fachlich tief verankerte Betreuung wird in Münster in besonderer Qualität geleistet. Die Klinik ist zentraler Bestandteil des Cochlea Implantat Centrums Münsterland und betreut nach den vorliegenden Angaben etwa 100 neu implantierte Patientinnen und Patienten pro Jahr sowie rund 800 Menschen in der lebenslangen Nachsorge. Für viele Betroffene, insbesondere Kinder, ist diese spezialisierte Begleitung entscheidend für Sprachentwicklung, schulische Teilhabe und gesellschaftliche Integration.
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Online Sprechstunde mit Vortrag
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chtbares Zeichen für „unsichtbare Behinderung“
Das Thema des Online-Stammtisches ist diesmal ein Zeichen für „unsichtbare Behinderungen“, denn jede Behinderung bringt seine Probleme und Verhaltensweisen mit. Mit einem sichtbaren Zeichen kann man anzeigen „Ich habe eine unsichtbare Behinderung und könnte Hilfe oder Unterstützung gebrauchen“. Wie das funktionieren soll, wer helfen kann oder sollte, wie das Zeichen entstand, wo der Ursprung der Idee mit dem Zeichen - Sonnenblume auf grünem Grund – herkommt werden beim Online-Stammtisch erklärt und Fragen dazu beantwortet.
Ralph Franke ist Vorstandsvorsitzender des Vereins HörBar e.V. in Kürten.
Der CIV NRW Stammtisch im April
Der April bringt uns den CIV NRW Stammtisch Nummer 2.
Teilnehmen kann jeder Interessierte von 16 bis 99 Jahre (oder älter ☺).
Wir treffen uns am Samstag, 18.04.2026 am Ufer des Essener Baldeneysees im Restaurant Südtiroler Stuben, Freiherr-von-Stein Str. 280a ab 16 Uhr.
Für die Planung und Reservierung benöti-gen wir eure Anmeldung per E-Mail unter:
Freut euch auf einem entspannten Nachmittag in geselliger Runde direkt am See. Das Restaurant mit Gästezimmern, Südtiroler Stuben liegt am Seeufer und ist ca. 500 Meter Fußweg vom S-Bahnhoff Essen-Hügel entfernt.
Image-Broschüre des CIV NRW

Unsere Image-Broschüre zum Herunterladen >>>
In Zusammenarbeit mit der Firma Five-T Communication GmbH entstand unsere Image-Broschüre.
Die Broschür gibt es als Printversion, als PDF-File und als interaktive Version. Hier Interaktiv >>>
Die Broschüre vermittelt einen Eindruck über unsere vielfältigen Aktivitäten.
„Barrierefreiheit ist kein Hexenwerk“
Wie kann Lehre an Hochschulen digital barrierefrei werden? Die Plattform des Forschungsprojekts "Shuffle" bietet dazu Informationen und Tools an
Gabriel ist darauf angewiesen, das Skript einer Vorlesung frühzeitig zu erhalten. So kann er die Unterlagen während der Stunde auf seinem Laptop mit angepasster Schriftgröße verfolgen und verpasst keine Details - obwohl sein Gesichtsfeld durch einen Grünen Star stark verengt ist. Auch Hannah nutzt lieber Skripte, um Vorlesungen folgen zu können. Zusätzlich hilft ihr ein guter Blick auf das Mundbild der Dozent:innen enorm – sie lebt seit ihrer Geburt mit einer Hörbeeinträchtigung.
Bild: CI in Glaskugel, Steffi Kessels
Von Herzen hören“
Veranstaltungshinweis: MED-EL Elterntraining – „Von Herzen hören“
Eltern von Kindern mit Hörschädigung haben oft besondere Herausforderungen zu meistern. Der neue Workshop „Von Herzen hören“ von MED-EL unterstützt sie dabei, eine tiefere Verbindung zu ihrem Kind einzugehen und sich selbst dabei nicht aus dem Blick zu verlieren. In Nürnberg (24.–25. April 2026) und Berlin (20.–21. November 2026) erhalten Eltern praxisnahe Anregungen zu Selbstwahrnehmung, Kommunikation und empathischer Begleitung im Familienalltag.
Neben fachlichem Input bietet das Training viel Raum für Austausch, Reflexion und konkrete Übungen. Im Mittelpunkt stehen Empathie, ein achtsamer Umgang mit sich und dem Kind sowie die Fähigkeit, klar und stärkend zu kommunizieren und Grenzen zu setzen. Eltern lernen, ihre eigenen Bedürfnisse besser wahrzunehmen und entwickeln so mehr Klarheit im Umgang mit ihrem Nachwuchs.
Der Flyer mit Hinweisen und Programm kann hier heruntergeladen werden >>>










